Baumanns Woche
Was mich abseits des Büroalltags diese Woche besonders bewegt hat:
01.06. bis 07.06.2026
Am Montag hat meine dritte Amtszeit begonnen, die formale Verpflichtung erfolgt im Rahmen der nächsten Gemeinderatssitzung am 22.06.2026. Am Dienstag besuchte mich Pfarrer Christof Scherer, welcher gemeinsam mit unserem "Gemeindesohn" Pfarrer Ralf Dickerhof die neue römisch-katholische Kirchengemeinde Acher-Renchtal leitet. Ein spannender und aufschlussreicher Termin: Mit der Kirche verbindet uns viel, vor allem die Kindergärten St. Bernhard und St. Antonius, und es stehen konkrete gemeinsame Projekte an. Am Mittwoch nahm ich mir die Zeit für einen ausführlichen Brief an die hiesigen Bundestagsabgeordneten - mal gut überlegen, ob ich den noch veröffentliche :-) Am Donnerstag war Herrgottstag in Bad Peterstal - es bedarf keiner weiteren Worte zu diesem ganz besonderen Feiertag: Die dabei sind, sind einfach nur den ganzen Tag beseelt und ergriffen. Morgens hielt ich meine traditionelle Ansprache an der Kirche und nachmittags wurden verdiente langjährige Mitglieder der Bürgermiliz beim Das Bad Peterstal geehrt. Am Freitag war die Generalversammlung des DRK-Ortsvereins Bad Peterstal mit einer stolzen Leistungsbilanz von drei organisierten Blutspendeterminen über die Arbeit der Bereitschaften, der Fachgruppe Trinkwassernotversorgung, dem Neubau der Garage am Güterbahnhof und einigem mehr. Geehrt wurden für 20 Jahre aktive Mitgliedschaft Herr Patrick Panter und für 40 Jahre Herr Clemens Schmiederer, letzterer wurde zum Ehrenmitglied ernannt - herzlichen Glückwunsch! Ansonsten freut es mich, dass das Wochenende abgesehen von etwas Homeoffice am Samstag frei ist :-)
25.05. bis 31.05.2026
Wir genossen bis Samstag bei bestem Wetter eine herrliche Wanderwoche am Wilden Kaiser in Tirol, gleichwohl digital und telefonisch mit der Arbeit verbunden, ganz ohne Funklöcher :-) Am Sonntag feierten wir in St. Peter und Paul das 70-jährige Priesterjubiläum von Herrn Pfarrer Bruno Herrmann, der fünf Jahrzehnte in unserer Gemeinde gewirkt hat. Welch ein bewegender Gottesdienst! Namens der Gemeinde durfte ich einen Wortbeitrag leisten. Meine erste bewusste Begegnung mit Pfarrer Herrmann ist 48 Jahre her, damals war ich der "Schäfer" (wer erinnert sich noch an den Schäfchen-Brauch?) beim Weißen Sonntag meiner Schwester. Vier Jahre später empfing ich selbst die erste heilige Kommunion durch Pfarrer Herrmann, taggleich mit dessen 50. Geburtstag. Hunderte Mitbürgerinnen und Mitbürger aus mehreren Generationen haben so ihre persönlichen Erinnerungen mit und an Pfarrer Herrmann. Und heute noch, im 95. Lebensjahr, argumentiert unser Pfarrer i. R. überzeugungsstark und empathisch. So rief er uns zu: Es geht doch nicht um mich, nicht um eine Person, sondern allein um Gott - aller Dank gebührt IHM. Ja, ein solcher Glaube, eine solche dankbare und dienende und demütige Haltung, kann uns klare Wege aufzeigen, hin zu einer besseren Welt - hier und heute und über das Diesseits hinaus. Vergelt's Gott, Pfarrer Bruno Herrmann für alles!
Wortbeitrag zum 70. Priesterjubiläum von Herrn Geistlichen Rat, Pfarrer i. R. Bruno Hermann, Feier in St. Peter u. Paul am 31.05.2026
Ein herzliches Grüß Gott Ihnen und Euch allen, zur freudigen Feier Ihres 70. Priesterjubiläums, lieber Herr Pfarrer Herrmann!
Dieser Tag ist fürwahr ein großes Glück, ja, eine Gnade – nicht allein für Sie als Jubilar, sondern für unsere ganze Gemeinde. Und namens dieser hatte ich zu drei früheren Jubiläumsanlässen über Ihr Wirken und unser aller Dankbarkeit ausführlich gesprochen. Ich möchte Ihre Geduld heute nicht unnötig strapazieren, sondern alles früher bereits Gesagte mit den einfachen Worten zusammenfassen: Ein herzliches Vergelt’s Gott an Sie, lieber Herr Pfarrer Herrmann – für alles was war, was ist, was bleibt.
Und doch möchte ich Sie alle noch auf eine kleine Wanderung mitnehmen: Am Brennersteig befindet sich in einer Hütte ein Spruch, in Sütterlin geschrieben: Unser Beruf ist Gottes Ruf an uns und unsere Fähigkeiten.
Mich beschäftigt dieser Ausspruch immer wieder neu. Denn er macht jede und jeden von uns zu Gerufenen, die wir durch unser Tun antworten, zu den Mitmenschen hin, in die Welt hinein. Es ist also nicht egal, was wir tun und wie wir es tun: Wir wollen Hörende und Antwortende sein, entsprechend unseren Fähigkeiten – nicht unbedingt nach unseren Bedürfnissen.
Es geht also nicht allein ums Geldverdienen oder Selbstverwirklichen, sondern um das, was es wirklich braucht und was jede und jeder von uns zum großen Ganzen durch seine eigene Arbeit beitragen kann.
Und welch eine besondere Gnade muss es erst sein, wenn man nicht nur gerufen, sondern berufen ist, in einen Dienst, den Sie, lieber Herr Pfarrer Herrmann seit nunmehr 70 Jahren tun. Als Seelsorger sind Sie ein Mittler der Hoffnung, ein Glaubenszeuge in Wort und Werk. Ihre Weisheit und Ihre spürbar wachsende Transzendenz ist eine Wohltat. Ihr Vorbild leuchtet uns den Weg, hin zum großen Ziel, was alles Vorstellbare übersteigt.
Mein verstorbener Onkel gab mir mit, Christen seien Menschen, die sich nicht von schlechten Erfahrungen leiten lassen, sondern von guten Erwartungen. Und Sie, Herr Pfarrer Herrmann, sind ein authentischer Künder dieser guten Erwartungen, als Seelsorger im besten Wortsinne, fünf Jahrzehnte in Bad Peterstal-Griesbach. Namens unserer Gemeinde wünsche ich Ihnen alles Gute, vor allem bestmögliche Gesundheit. Wir sind froh, Sie unserer Mitte zu wissen.
Für heute haben Sie sich das Almosen des Gebets gewünscht. Dem wollen wir gern entsprechen. Gleichwohl werden Sie weiterhin ein gutes Mittagessen brauchen. Ich wünsche Ihnen mit diesen Gutscheinen einen gesegneten Appetit – und vielleicht laden Sie Ihre Mitbrüder mit dazu ein J
18.05. bis 24.05.2026
Am Montag hatten wir eine relativ kurze und konzentrierte Gemeinderatssitzung, ein besonderer TOP war die Kommunale Wärmeplanung - die Sitzungsvorlage umfasste 181 Seiten! Am besten Ihr schaut Euch die ganzen Sitzungsunterlagen einmal hier an: https://bad-peterstal-griesbach.ratsinfomanagement.net/recherche/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZaILPzrieZ_A9I2iaf2piylJFlLj0DxAD819T0shxpF6wXmbK_A6UKoZ_WR408hPHQ. - Hinweis: Nach Aufruf der Seite "Anzeigen" wählen - Kurz gesagt: In den Gemeindeliegenschaften sind wir schon seit über zehn Jahren - bis auf wenige Ausnahmen - nachhaltig klimagerecht aufgestellt. Sieben öffentliche Gebäude in Bad Peterstal werden mit der zentralen Hackschnitzelheizung in der Sporthalle versorgt, weitere Gemeindegebäude werden mit Holzpellets beheizt, das Freibad partiell solar, das Bad Griesbach Kurhaus mit Abwärme von Schwarzwald-Sprudel. Öffentliche Wärmenetze für Private sind nicht vorgesehen, die Wärmewende bleibt dezentral. Am Dienstag besuchte mich Offenburgs Oberbürgermeister Marco Steffens zum Austausch über vielerlei kommunale Themen - wir kennen und schätzen uns schon seit 16 Jahren und ich nehme aus solchen kollegialen Gesprächen bei aller Unterschiedlichkeit der Kommunen viele wertvolle Informationen und Inspirationen mit. Am Mittwoch bedankten sich die Gemeinde und die Kur und Tourismus GmbH bei unseren ehrenamtlichen Blumengießer/innen mit einem Vesper im Kulturhaus - ohne diese würde so manche Blumenpracht im Ort nicht gedeihen - herzlichen Dank für diese Dienste! Gleich danach genoss ich auf der Terrasse des Kulturhauses ein frühlingshaftes Konzert der Musik- und Milizkapelle und des Spielmannszugs Bad Peterstal. Bewirtet wurde vom Privatvermieterverein. Viele Besucher /innen dankten es mit ihrem regen Zuspruch! Am Donnerstag lud der Förderverein Schwimmbad Bad Peterstal-Griesbach zum Infoabend und etwa 30 Personen kamen aus der Gemeindepolitik, dem Tourismus sowie der heimischen Wirtschaft, die das Freibad dankenswerterweise hervorragend unterstützt - ebenso natürlich wie der der Förderverein selbst, der in vielen Arbeitsstunden das Freibad zu einem liebenswerten Kleinod aufwertet. Zugleich begrüßten wir unseren Betriebsleiter Tom Neumann zu seiner dritten Saison sowie den neuen Kioskpächter Dieter Heidt. Wir freuen uns auf eine klasse Saison 2026 und werden dieses Jahr gleichwohl mit dem anstehenden Gutachten die langfristigen Zukunftsperspektiven des Freibads ausleuchten. Am Freitag besuchte ich Holger Bohnert am Ackerköpfle in Bad Griesbach (ehemaliges Reitclub-Gelände), wo er mit Hochdruck an seinem Survival-Camp arbeitet. Ich freue mich sehr, dass dort nun eine geordnete und zukunftsfähige Entwicklung möglich ist. Am Samstag starteten Götz und ich in einen Wanderurlaub an den Wilden Kaiser in Tirol.
11.05. bis 17.05.2026
Landrat Thorsten Erny lud am Montag die nicht im Kreistag vertretenen BürgermeisterInnen nach Achern zum Gedankenaustausch: Vorweg besichtigten wir die Baustelle des OrtenauKlinikums, ehe wir im Rathaus Illenau aktuelle Themen besprachen. Im Vordergrund steht die Sorge um die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, die sich in verschlechternden Kommunalfinanzen ausprägt. So rechnet die 50.000-Einwohner-Kreisstadt Rastatt dieses Jahr nur noch mit 300.000 EUR Gewerbesteuer-Einnahmen, während Bad Peterstal-Griesbach - noch - mit dem Zehnfachen kalkuliert. Das zeigt, wie schnell sich die Verhältnisse dramatisch verändern können - ohne direkte Einflussmöglichkeit der einzelnen Kommune. Am Montagnachmittag war im Landgericht Offenburg ein weiterer Termin in der Schadenssache Leopoldstraße von 2019 - wie und wann das Verfahren ausgeht, ist naturgemäß spekulativ. Am Dienstag besuchte mich Andreas Junt, seit letzten Herbst neu im Amt als Landrat unseres Nachbarlandkreises Freudenstadt. Gemeinsame Themen finden sich im Nationalpark Schwarzwald, der Nationalparkregion, dem Verkehrskonzept mit dem Zubringerbussystem und dem vom Land anvisierten Wildtierpark. Für die enge Zusammenarbeit bin ich sehr dankbar! Am Mittwoch gratulierte ich unserem Bauhofmitarbeiter Thomas Maier zu seinem silbernen Dienstjubiläum. Am Donnerstag - Christi Himmelfahrt - war mir das Wetter zu unwirtlich zum Wandern oder Festeln: Zeit für die Lektüre von 89 Seiten der Bewertung des grün-schwarzen Koalitionsvertrags durch den Gemeindetag Baden-Württemberg :-) Am Freitag begrüßte ich Tom Neumann als Betriebsleiter zur Freibad-Saison 2026 - Motto: Aller guten Dinge sind drei :-) Witterungsbedingt ist das Bad noch nicht geöffnet. Tagesaktuell wird hier über die Öffnungszeiten informiert: https://webcam.itteleservice.de/webcams/schwimmbad/Screenshot%202026-04-29%20123550.png.
Das Wochenende steht für mich - und hoffentlich für viele von Euch - im Zeichen der Heimattage Oberkirch: https://www.heimattage2026.de/programm. Beginnend mit Piano Vocal am Freitagabend, dann am Samstag/Sonntag der Baden-Württemberg-Tag - und am Sonntagmittag folge ich gern der Einladung zum Staatsempfang.
Ein besonderes Schmankerl erwartet Euch am Samstag: Der "Entenköpfer" - der historische Schienenbus - kommt:
• Von Oppenau fahren die Züge um 10.31, 12.31, 14.31, 16.31 und 18.31 Uhr in Richtung Bad Griesbach genau 20 Minuten später ab – also um 10.51, 12.51, 14.51, 16.51 und 18.51 Uhr.
• Von Bad Griesbach fahren die Züge um 10.14, 12.14, 14.14, 16.14 und 18.14 Uhr in Richtung Oppenau genau 20 Minuten früher ab – also um 9.54, 11.54, 13.54, 15.54 und 17.54 Uhr. Ab Oppenau gelten in Richtung Offenburg die regulären Fahrzeiten.
04.05. bis 10.05.2026
Die beste Nachricht des Montags: Oberkirch verzichtet darauf, den Nachbarkommunen eine Kostenbeteiligung für den Umbau der Realschule und des HFG in Rechnung zu stellen. Im Hintergrund diskutierten wir Bürgermeister im Renchtal eine längere Zeit sehr intensiv darüber - es ging letztlich um einen Millionenbetrag. Die Landtagsabgeordneten und der Gemeindetag wurden eingebunden. Das Schulbauergänzungsförderungsgesetz bringt nun die Lösung - Oberkirch bekommt vom Land zusätzliche Zuschüsse. Dafür haben wir uns interkommunal gemeinsam eingesetzt. Kein Schnellschuss, keine Einzelprofilierung mit großem Pressefoto - nein: einfach ein permanentes, beharrliches, zähflüssiges Arbeiten im Schulterschluss, ohne öffentliche Dramatik. So geht's! Außerdem am Montag: Ein ausführliches Gespräch mit einem Makler bezüglich einer anspruchsvollen Immobilie in der Gemeinde. Ob etwas dabei herauskommt? Fraglich - doch jeder seriöse Versuch zählt. Später besuchte ich unseren Landrat Thorsten Erny in Offenburg: Ich erläuterte unseren Ausgleichsstockantrag für den Badischen Hof und wir tauschten uns produktiv über viele aktuelle - darunter durchaus knifflige - Themen aus. Und fanden für jedes einen guten Angang. Wir kennen uns schon lange und ich fühle mich vom Landrat sehr gut in meiner Arbeit unterstützt. Am Dienstagabend nahm ich mir ausgiebig Zeit für ein persönliches, berufliches Coaching bei einer Expertin, die ich schon lange kenne und schätze. Am Mittwochabend war ich in Freiburg beim DRK-Landesverband als neues Mitglied des DRK-Landesfachausschusses Finanzen: Wir erarbeiten die wirtschaftlichen Grundlagen unseres Landesverbands im Einklang mit den Kreisverbänden. Am Donnerstag war in Oppenau eine Sitzung der Verbandsversammlung unseres Gemeindeverwaltungsverbands Oberes Renchtal. Anschließend war die bewegende Feier zum Ruhestandseintritt unserer langjährigen Rathauskollegin Monika Roth. Am Freitag tagte eine interkommunale Lenkungsgruppe aus Bürgermeistern, Amtsleitern und Fachleuten zu einem Zukunftsthema: Wieso erzähle ich das, wenn ich nicht sagen darf und will, worum es ging? Weil ich aufzeigen möchte, dass nicht alles Relevante in die Zeitung gelangt - ganz im Gegenteil: Politik lebt von Vertrauen, vom mitunter langwierigen und ausdifferenzierten Diskurs, von Geduld und Gründlichkeit. Und ich bin froh, dass wir hier im Tal, in der Region eine solche vertrauensvolle und wertschätzende Zusammenarbeit pflegen. Am Freitagabend feierten wir im Hotel Zuflucht die Rezertifizierung unserer Gemeine als Premiumwanderort, das Deutsche Wanderinstitut verlieh die entsprechenden Urkunden. Zugleich ehrten wir die "Ranger" Josef Mayer, Alfred Maier für ihr langjähriges unermüdliches Schaffen auf unseren Premiumwegen, stellvertretend für soviele Engagierte und Unterstützer. Am Samstag besuchte ich einmal mehr unser Freibad und bedankte mich bei den zahlreichen Ehrenamtlichen des Fördervereins, die am putzen, streichen, mähen, werkeln und richten waren, damit das Bad gut in die Saison 2026 starten kann. Zum Schluss eine Visite bei unseren Gemeindeziegen oberhalb des Freibad-Parkplatzes - ganz ohne Gemecker :-)
27.04. bis 03.05.2026
Die Woche war besonders besprechungsintensiv - viele Termine, die ich hier nicht verwerten kann :-) Am Montagabend leitete ich die Sitzung des Kreisausschusses (Ortsvereinsvorstände) unseres DRK-Kreisverbands in Offenburg. Am Dienstag trafen sich die Bürgermeister und Tourismusverantwortlichen der Nationalparkregion im Nationalpark-Besucherzentrum auf dem Ruhestein. Der Mittwoch stand im Zeichen innerorganisatorischer Themen unseres Gemeindeforstbetriebs, des Gemeindebauhofs und unserer Kur- und Tourismus GmbH. Am Donnerstag gab es wichtigen Abstimmungsbedarf auf unserer Radweg-Baustelle, nachmittags wurden im Landratsamt die finalen Förderbescheide für den Glasfaserausbau übergeben. Am Freitag/Maifeiertag war ich traditionell im Ort wandern und besuchte einige Verköstigungs-Stationen am Freiersberg, auf dem Überskopf und auf der Marienruhe - tolle Gespräche mit vielen entspannten Menschen. Am Samstag gratulierte ich zwei Mitbürgern zum 80. Geburtstag - auch hierbei erfährt man immer wieder Neues und Nützliches und tauscht sich produktiv aus. Heute Sonntag etwas Homeoffice mit knapper Wochenrückschau und einer großen Bitte an Euch alle: Macht publik, dass wir immer noch Verstärkung für unseren Bauhof benötigen. Wer sich nicht gleich bewerben möchte, jedoch neugierig ist, was wir zu bieten haben: Ruft mich einfach an oder schreibt mir eine Nachricht - ich freue mich über Euer Interesse!
20.04. bis 26.04.2026
Am Montagvormittag war ich in Stuttgart im Haus der Gemeinden als Mitglied des Sozial-, Gesundheits- und Integrationsausschusses des Gemeindetags. In diesem Gremium vertrete ich die Ortenauer Bürgermeister/-innen. Wir tauschten uns mit dem Kita-Landeselternbeirat aus, analysierten die Landtagswahl aus der Perspektive der Kommunen, wir beschlossen eine kritische Stellungnahme zum angedachten verpflichtenden beitragsfreien Kindergartenjahr und informierten uns zum Sachstand der Rechtsmittelverfahren zum Zensus. /// Montagabend hatten wir Gemeinderatssitzung - die Sitzungsunterlagen befinden sich im Ratsinfosystem auf der Internetseite der Gemeinde: https://bad-peterstal-griesbach.ratsinfomanagement.net/. Lest ab Montag außerdem gern das Sitzungsprotokoll im digitalen Mitteilungsblatt auf der Internetseite der Gemeinde: https://gemeinde.bad-peterstal-griesbach.de/rathaus/mitteilungsblatt/. Überdies hat die ARZ intensiv berichtet. Die wichtigste politische Frucht: Der Gemeinderat steht mit SPD, FW, BV und der Mehrheit der CDU-Fraktion - also überwältigend mehrheitlich - klar hinter dem Verwaltungsvorschlag des gesamthaften Vollausbaus des denkmalgeschützten Badischen Hofs zur neuen Kita in Bad Peterstal, nachdem die letzte Planschleife unseres Architekten erwiesen hat, dass ein Teilabriss für die Gemeinde wesentlich teurer käme. Wir setzen jetzt mit voller Kraft genau das um, was wir ursprünglich bereits langwierig errungen hatten. /// Atmosphärisch ist ein kleiner Teil des Gemeinderats noch am Verdauen der Bürgermeisterwahl, das zeigten die Diskussionen, die von einem Mitglied der CDU-Fraktion ausgelöst wurden. Mein Vorschlag: Lasst uns im Gemeinderat gern in Klausur gehen - meine Hand bleibt ausgestreckt. /// Am Dienstagvormittag besuchte ich das Energieforum des E-Werk Mittelbaden in Biberach. Ernüchternde Zwischenbilanz: Der Strombedarf wächst, die Energiewende müsste schneller vorankommen, der Netzengpass in Mittelbaden kann bedrohlich werden für unseren Wirtschaftsstandort. Alarmismus? Nein, doch lest hier, wie ernst es ist: Netz 2030 | E-Werk Netze GmbH & Co. KG /// Am Mittwochnachmittag durfte ich im Sitzungssaal unseres Rathauses 28 Gäste begrüßen: Der Sozialraum Renchtal - Kita-Leitungen, Schulsozialarbeitende und Mitarbeitende des Jugendamtes, des Kommunalen Sozialen Dienstes, des Integrationsmanagements u. a. - also jene, die sich um Kinder und Jugendliche zwischen Oberkirch und Bad Peterstal-Griesbach professionell kümmern - besprechen sich regelmäßig zur Vernetzung und Verbesserung der sozialen Arbeit für unsere Zukunftsgeneration. Es geht um psychologische, erzieherische und integrative Beratung, um effiziente Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Fachleuten - unglaublich wertvoll. /// Am Donnerstagabend besuchte ich als Präsident des DRK-Kreisverbands Ortenau die Mitgliederversammlung des DRK-Ortsvereins Oberkirch, durfte Ehrungen mit vornehmen und sprach in meinem Grußwort über unsere Kreisverbandsarbeit und meine Eindrücke aus Solferino, mit aktuellem Blick aufs Völkerrecht - das Rote Kreuz ist Hüterin der Genfer Konventionen. /// Am Freitagvormittag sprach ich mehrere Stunden mit den Eigentümern eines in unserer Gemeinde tätigen, größeren Unternehmens. Nur soviel: Das Gespräch war sehr wertschätzend, konstruktiv und vertrauensvoll, die Zukunftsaussichten des Standorts sind anspruchsvoll, gleichwohl Zuversicht verheißend - und die Gemeinde war/ist hilfreich an der Seite des Unternehmens. Genau solche Gespräche gehören aber nicht in die Öffentlichkeit, auch wenn es in letzter Zeit immer wieder Versuche aus dem Gemeinderat gibt, vermeintlich Kritikwürdiges öffentlichkeitswirksam zutage zu fördern. Das freut vielleicht die Medien und befriedigt eine gewisse Neugier, doch damit hilft man Unternehmen in herausfordernden Zeiten, in belastenden Situationen sicher nicht - ganz im Gegenteil. Transparenz in eigener Sache herzustellen ist die ureigene Aufgabe der Unternehmen selbst - nicht die der Gemeinde. Vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Bürgermeister und Unternehmern braucht einen vertrauenswürdigen, geschützten Rahmen. /// Am Samstagmittag war ich bei traumhaftem Wetter als Eheschließungsstandesbeamter auf dem Palmspring tätig: ein junges Brautpaar aus Karlsruhe mit etwa 50 Gästen, die sich in Bad Peterstal-Griesbach unendlich wohl fühlten. /// Samstagabend sprach ich beim Maibaumstellen in Bad Griesbach ein Grußwort und genoss einen lauschigen Frühlingsabend auf dem Dorfplatz bei vielen guten Gesprächen. /// Sonntagmittag feierten wir 700 Jahre Stadtrechte Oberkirch in der Erwin-Braun-Halle. Beim Festakt hörten wir von der furiosen Stadtkapelle Oberkirch unter Leitung von Zeno Peters die Oberkirch-Hymne und die Uraufführung der Heimatsinfonie. Weiterhin unternahm Dr. Irmgard Schwanke eine informative und unterhaltsame Geschichtsreise. Danach reichlich Gelegenheit zum Netzwerken bei Oberkircher Wein und Peterstaler Mineralwasser :-) Welch eine würdige Feier: Glückauf Oberkirch!
13.04. bis 19.04.2026
Am Montag traf ich mich zum kollegialen Austausch mit Thomas Krechtler in Lautenbach, wir besprachen querbeet gemeinsam betreffende Themen von der Trinkwassereinzuggebieteverordnung bis zum künftigen Renchtal-Tourismus. Nachmittags war es meine traurige Pflicht, den Nachruf für das frühere Gemeinderatsmitglied Roland Schmid in St. Antonius, Bad Griesbach, zu sprechen. Abends leitete ich die Präsidiumssitzung des DRK-Kreisverbands Ortenau in Offenburg - wir verantworten ein riesiges Aufgabenspektrum von Kitas über Pflegedienste bis Hausnotruf und beschäftigen 120 hauptamtliche Mitarbeiter. Am Dienstag nahm ich an der Mitgliederversammlung des Vereins LEADER-Regionalentwicklung in Willstätt teil, 17 Kommunen sind hier vertreten. In diesem Verein war/bin ich seit vielen Jahren in unterschiedlichen Funktionen tätig. So auch als Mitglied des Auswahlausschusses, wo wir im direkten Anschluss über viele Projektanträge berieten. Im aktuellen Förderzeitraum laufen/liefen 6 von 73 Projekte in Bad Peterstal-Griesbach, damit sind wir überproportional erfolgreich vertreten. Am Mittwoch war ich im Zuge der Betriebsnachbarschaft Oberes Renchtal bei der AOK-Veranstaltung "Emotionale Intelligenz" in Offenburg eingeladen - inhaltlich super wertvoll, dazu Gelegenheit zum ergiebigen Netzwerken. Am Donnerstag traf sich die Gruppe der früheren "Jungen Wilden" Bürgermeister. Okay, wir sind längst nicht mehr jung, geschweige denn wild, doch hoch spannend sind die Treffen immer noch :-) Am Freitag schaute ich im Freibad vorbei und bin immer wieder dankbar, wie viele aktive Mitglieder des Fördervereins Schwimmbad hier ihre Freizeit einsetzen, um unser Bad startklar zu machen. Da wird gemalert, gewerkelt, gemäht... Chapeau! Am Samstag machte ich zwei Geburtstagsbesuche (darunter ein langjähriger Seelsorger unserer Gemeinde) sowie verschiedene Bürgergespräche, für die unter der Woche keine Zeit geblieben war. Am heutigen Sonntag musste ich meinem Götz doch mal das "Zefernest" und das Gewann um den Bühlhof bis Zellhalde zeigen und wir genossen die dortige Obstblüte. Außerdem begrüßte ich im Freibad unsere neuen Kiosk-Pächter Christa und Dieter. Die beiden freuen sich ab 1. Mai wie Bolle auf viele Gäste :-) Nun noch diesen Blog erstellen und einen Blick ins Outlook für die anstehende Woche. Einen schönen Sonntagabend allerseits!